Es gibt gute Gründe für die Wärmepumpe, ganz egal ob Sie Luft, Erdreich oder Brunnenwasser als Wärmequelle nutzen wollen.

  • Energieeinsparung und Resourcenschonung:
    Mit Hilfe der elektrischen Wärmepumpe holen Sie beim heutigen Stand der Technik die 2- bis 4- fache Menge der eingesetzten Antriebsenergie zusätzlich ins Haus. Diese zusätzlich genutzte Energie ist kostenlose Umweltwärme, die außerhalb Ihres Hauses in Luft, Erdreich und Brunnenwasser gebunden ist. Ein normaler Heizlüfter oder Elektrokamin hingegen holt alle bereit gestellte Wärme ausschließlich aus der Steckdose.
  • Saubere, ungefährliche Wärme im Haus:
    Die Wärmepumpe ist sauber, denn in ihr findet keinerlei Verbrennung statt. Sie produziert deshalb auch keine Abgase, keinen Feinstaub und keine Asche. Sie müssen auch kein Motoröl wechseln, wie das z. B. bei den meisten Kraft-Wärme-Kopplungsanlangen der Fall ist. Ehemalige Ölheizer schätzen insbesondere, dass es nicht mehr nach Heizöl stinkt und auch kein Öl mehr das Erdreich oder ein nahes Gewässer verschmutzen kann. Ehemalige Gasheizer schätzen dagegen ganz besonders, dass es die elektrische Wärmepumpe keine Gasexplosionen kennt und auch keine Gefahr einer CO-Vergiftung durch unvollständige Verbrennung besteht.
  • Kein Platzbedarf für Brennstofflagerung: 
    Öltanks? Pellet-Bunker? Brennholz-Lager?  So etwas brauchen Sie bei der Wärmepumpe nicht.
  • Klimaschutz und Umweltvorschriften:
    Geringer Energieverbrauch, der überdies aus regenerativen Quellen gedeckt werden kann, reduziert die Abgas-Belastung in unserer Atmosphähre. Dies ist insbesondere vor derm Hintergrund der derzeitigen CO2-, NOx- und Feinstaub-Diskussion ein wichtiger Vorteil. Schaut man sich an, was zuletzt mit den Diesel-Autofahrern passiert ist, so bekommt man eine Vorahnung, was den Betreibern klassischer Feuerungsanlagen noch ins Haus stehen könnte.
  • Verträglichkeit mit einer Lüftungsanlage:
    Der gleichzeitige Betrieb einer Feuerungsanlage zusammen mit einer Dunstabzugshaube oder einer kompletten Wohnraumlüftung ist technisch immer heikel, weil giftiges Abgas in den Wohnraum gezogen werden könnte. Eine elektrische Wärmepumpe ist da völlig risikofrei, weil sie kein Abgas produziert.
  • Versorgungssicherheit:
    Die Wärmepumpe ist gegen Öl- oder Gas- Lieferboykotte weniger anfällig als eine Öl- oder Gasheizung. Der Energieträger "Strom" kann aus einer Vielzahl von Energiearten hergestellt werden, insbesondere regenerativ aus Wasserkraft, Windenergie und Photovoltaik. Der Eine oder Andere wird es vielleicht auch noch erleben, dass Elektrizität günstig aus Kernfusion erzeugt werden kann.
  • VergünstigteStromtarife:
    Die Wärmepumpe ist "bevorzugter Verbraucher" aus Sicht  der Stromnetzbetreiber, denn sie eignet sich - bei richtiger Planung - zur Stabilisierung unserer Stromnetze. Diese werden künftig noch mehr als heute von den Einspeiseschwankungen bei Wind und Fotovoltaik betroffen sein. Deshalb bieten bereits viele Stromlieferanten besonders niedrige kWh-Preise im Rahmen von exklusiven Wärmepumpen-Stromtarifen.
  • PV-Eigenverbrauch:
    Sie suchen nach einer Verwendung von selbst erzeugtem Strom aus Ihrer Photovoltaik-Anlage?
    Eine Wärmepumpe kann hier unter Umständen ganz gezielt genutzt werden.
  • Wirtschaftlichkeit:
    Trotz aller Unkenrufe ist die Wärmepumpe eine preiswerte Energiequelle, da Umweltwärme nichts kostet.  Weiterhin entstehen keine Kosten für einen Kamin, einen extra Heizraum, ein Tanklager, einen Pellet-Bunker oder einen extra Gasanschluss. Und schließlich punktet die Wärmepumpe bei den Wartungskosten, denn derzeit unterliegen nur "größere" Anlagen einer jährlichen Prüfpflicht hinsichtlich ihrer Dichtigkeit in Bezug auf das abgefüllte Kältemitte.
  • Klimaanlage:  
    Mit der Wärmepumpe kann man ganz nebenbei auch kühlen. Gerade in Neubauten in Leichtbauweise sowie bei großen Fensterfronten ist dies ein enormer Vorteil.
  • Förderprogramme: 
    Die elektrische Wärmepumpe ist aufgrund ihrer Vorteile der politisch bevorzugte Wärmeerzeuger. Dieser Vorteil kommt in einer Reihe von Förderprogrammen zum Ausdruck. Mitunter werden Förderbedingungen überhaupt erst durch den Einsatz einer Wärmepumpe erreicht.
  • Günstigerstellung bei Steuern:
    Den Betreibern von althergebrachten Heizungen drohen künftig zusätzliche Abgaben und Umweltvorschriften. So kennt die Schweiz bereits seit Jahren eine CO2-Lenkungsabgabe  in Form einer progressiven Öko-Steuer auf jeden Liter Heizöl und auch in Deutschland ist immer öfter von einer neuen "CO2-Steuer" die Rede.

 

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